Rosacea

Die Rosacea ist eine der häufigsten Hauterkrankungen im Erwachsenenalter. Sie tritt zumeist ab dem 50. Lebensjahr oder später auf, wobei hier Patienten, die in der Jugend an Akne litten, ein höheres Erkrankungsrisiko haben. Die Erkrankung entsteht in Etappen über mehrere Jahre, beginnend mit fleckenförmigen, teils auch schuppenden Hautrötungen. Sofern keine Behandlung erfolgt, besteht das Leiden in der Regel bis in das hohe Alter.

Erscheinungsbild

  • Meist sind Wangen, Stirn und Nase betroffen
  • Es treten Blutwallungen und/oder ein Hitzegefühl auf
  • Die Gesichtshaut ist gerötet und geschwollen
  • Bildung entzündlicher Papeln und Pusteln
  • Bindehautentzündungen der Augen (ca. 50% betroffen)
  • Im (vermeidbaren) Spätstadium: Vergrößerung der Nase und der Poren

 

Therapie

Eine frühzeitige und regelmäßige Behandlung kann den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen und zur völligen Abheilung führen. Der Therapieverlauf kann sich oft über viele Monate erstrecken. Grundlage der täglichen Behandlung ist dabei die Reinigung der Haut mit geeigneten milden Substanzen. Die medikamentöse Therapie erfolgt mittels Antibiotika (Minocylin) sowie durch Präparate zur äußeren Anwendung (Azelainsäure). Kortisonhaltige Medikamente können die Symptome verstärken und sollten daher nicht eingesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit die roten Gesichtsäderchen mit einem gepulsteten Farbstofflaser zu behandeln.